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Formular zum Beantragen der Kostenerstattung von Medizinalcannabis durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.
Dieses Formular richtet sich ausschließlich an Patienten/medizinisches Fachpersonal, die an einer Behandlung mit medizinischen Cannabis interessiert sind.




Ich bin auf DIFMC aufmerksam geworden durch:



Ich versichere, dass alle Angaben wahrheitsgemäß und nach bestem Wissen und Gewissen gemacht wurden.

Erläuterungen

Dieser Antrag wird vor einer Erstverordnung einer Cannabisrezeptur formell vom Patienten (m/w/d) bei der gesetzlichen Krankenversicherung gestellt. De facto wird er aber hauptsächlich mit den Informationen des behandelnden Arztes (m/w/d) gefüllt.

Um dem Arzt (m/w/d), der den ärztlichen Fragebogen ausfüllt, vorab wichtige Informationen zu liefern, kann der angehängte Fragebogen „Anamnesebogen Medizinalcannabis-Verordnungen/Fragebogen für Patienten (m/w/d)“ ausgefüllt werden. Dieser kann ihm vor dem Gespräch über eine mögliche Medizinalcannabis-Behandlung ausgehändigt werden, nicht der Krankenversicherung.

Bei dem vorliegenden ärztlichen Fragebogen handelt es sich um ein umfangreiches Muster. Es ist allerdings zu empfehlen, sich bei der jeweiligen Krankenversicherung zu erkundigen, ob diese über einen eigenen Fragebogen verfügt.

Bitte füllen Sie diesen Fragebogen gut leserlich aus. Weitere Ausführungen können auf einem Beiblatt angefügt werden.

Unabhängig vom beantragten Cannabis-Medikament und der angegebenen Dosis im Erstantrag gilt die Kostenübernahmeerklärung der Krankenversicherung im Regelfall unbefristet und für alle weiteren Formen von Medizinalcannabis und deren Dosierung. Im Zweifelsfall sollte dies mit der Krankenversicherung geklärt werden.

Sollte der Erstantrag erweitert oder geändert werden, empfiehlt es sich für den Patienten (m/w/d), bei der Krankenversicherung anzufragen, ob ein neuer Antrag in Form des Erstantrags oder ein formloser Antrag erforderlich ist.

Die Krankenversicherung darf den Antrag nur in begründeten Ausnahmefällen ablehnen.

Sollte der Antrag abgelehnt werden, kann erst Widerspruch eingelegt und nach weiterer Ablehnung vor dem Sozialgericht geklagt werden. Der Widerspruch sollte genau mit dem behandelnden Arzt (m/w/d) abgesprochen werden. Bevor gegen die Ablehnung rechtlich vorgegangen wird, ist jedoch der Erfolg einer Klage abzuschätzen. In manchen Fällen leistet die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin Hilfestellung bei solchen Klagen.

Prinzipiell kann eine Verordnung von Medizinalcannabis auch ohne Kostenübernahme der Krankenversicherung bei einem Privatrezept mit Selbstbezahlung stattfinden.